• Post category:SB-Exclusive
  • Reading time:4 mins read




Wissenschaft & Praxis: Positive Entwicklung im Kindergarten fördern

What You Will Learn:

  • Teilnehmer verstehen die Grundlagen der Positiven Psychologie und Anwendung auf den Bereich Kindergarten
  • Sie lernen quantitative Forschungsergebnisse zur Wirksamkeit positiver Interventionen im Kindergarten
  • Sie können Methoden und Strategien der Positiven Psychologie im Kindergarten und privaten Alltag anwenden
  • Sie sind in der Lage, ein positives Lern- und Entwicklungsumfeld für Kinder zu gestalten und zu fördern.
  • Sie verstehen die Bedeutung der eigenen positiven Grundhaltung und Selbstfürsorge für die Arbeit mit Kindern.

Learning Tracks: English


Get Instant Notification of New Courses on our Telegram channel.

Note➛ Make sure your 𝐔𝐝𝐞𝐦𝐲 cart has only this course you're going to enroll it now, Remove all other courses from the 𝐔𝐝𝐞𝐦𝐲 cart before Enrolling!


Add-On Information:

  • Kursübersicht
  • Paradigmenwechsel in der Frühpädagogik: Dieser Kurs markiert den Übergang von einer defizitorientierten Betrachtungsweise hin zu einer ressourcenfokussierten Pädagogik, bei der die individuellen Potenziale jedes Kindes im Mittelpunkt stehen.
  • Wissenschaftliche Fundierung des Wohlbefindens: Die Teilnehmer tauchen tief in das Konzept des “Flourishing” ein und verstehen, wie eine Umgebung geschaffen wird, in der Kinder nicht nur funktionieren, sondern emotional und sozial aufblühen können.
  • Die Rolle der Positiven Institution: Wir betrachten den Kindergarten als ein komplexes System und analysieren, wie positive Strukturen die Arbeitszufriedenheit des Teams und die Entwicklungsdynamik der Kindergruppen nachhaltig beeinflussen.
  • Integration des PERMA-V-Modells: Es wird detailliert aufgezeigt, wie die Säulen Vitalität, positive Emotionen, Engagement, Beziehungen, Sinn und Zielerreichung konkret in den bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (oder vergleichbare Pläne) eingewebt werden können.
  • Prävention psychischer Belastungen: Der Kurs beleuchtet die Positive Psychologie als primäres Präventionswerkzeug, um die psychische Widerstandskraft (Resilienz) bereits im Kleinkindalter gegen spätere Belastungsstörungen zu stärken.
  • Fokus auf Charakterstärken: Ein zentraler Aspekt ist die Identifikation und Förderung der 24 universellen Charakterstärken nach Seligman und Peterson, angepasst auf die kognitive Entwicklungsstufe von Drei- bis Sechsjährigen.
  • Voraussetzungen / Anforderungen
  • Pädagogischer Hintergrund: Idealerweise verfügen die Teilnehmer über eine abgeschlossene Ausbildung als Erzieher, Kinderpfleger, Sozialpädagoge oder arbeiten in einem verwandten Feld der Kindheitspädagogik.
  • Bereitschaft zur Selbstreflexion: Da die eigene Haltung das wichtigste Werkzeug ist, wird die Offenheit erwartet, das eigene Handeln, Denkmuster und emotionale Reaktionen kritisch und wohlwollend zu hinterfragen.
  • Grundkenntnisse der Entwicklungspsychologie: Ein Basiswissen über die typischen Entwicklungsphasen im Kindergartenalter ist hilfreich, um die Interventionen altersgerecht modulieren zu können.
  • Interesse an moderner Psychologie: Die Neugier auf wissenschaftliche Erkenntnisse abseits der klassischen Erziehungswissenschaften ist eine wesentliche Triebkraft für den Lernerfolg in diesem Kurs.
  • Keine spezifischen Vorkenntnisse in Positiver Psychologie: Der Kurs ist so konzipiert, dass er sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene einen fundierten Mehrwert bietet, ohne tiefgreifende psychologische Vorbildung vorauszusetzen.
  • Vermittelte Fähigkeiten / Genutzte Werkzeuge
  • Stärken-Detektiv-Methode: Erlernung von Beobachtungstechniken, um verborgene Talente und Signaturstärken bei Kindern im Spielalltag präzise zu identifizieren und verbal zu spiegeln.
  • Dankbarkeitsrituale für Kleinkinder: Etablierung von spielerischen Tools wie dem “Glücksglas” oder der “Schatzsuche des Tages”, um den Fokus der Kinder auf positive Erlebnisse zu lenken.
  • Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR) für Kids: Anwendung von kindgerechten Stilleübungen, Atemtechniken und Körperreisen zur Förderung der emotionalen Selbstregulation.
  • Growth Mindset Kommunikation: Nutzung spezieller Sprachmuster, die das Prozesslernen und die Anstrengungsbereitschaft fördern, anstatt nur statische Begabungen zu loben.
  • Lösungsorientierte Konfliktmoderation: Einsatz von Tools der Positiven Psychologie zur Deeskalation von kindlichen Konflikten durch den Fokus auf gemeinsame Bedürfnisse und zukünftige Lösungen.
  • Visualisierungstechniken: Gestaltung von “Wohlfühl-Ecken” und visuellen Ankern im Gruppenraum, die positive Emotionen triggern und als sicherer Hafen dienen.
  • Vorteile / Lernergebnisse
  • Steigerung der kollektiven Resilienz: Durch die Implementierung der Lerninhalte verbessert sich die Widerstandsfähigkeit der gesamten Kindergruppe gegenüber sozialen Spannungen und Veränderungen.
  • Nachhaltige Burnout-Prävention für Pädagogen: Die Anwendung der Selbstfürsorge-Strategien führt zu einer signifikanten Reduktion des subjektiven Belastungsempfindens im stressigen Kita-Alltag.
  • Verbesserte Erziehungspartnerschaft: Teilnehmer entwickeln eine neue Sprache in der Elternarbeit, die durch Wertschätzung und Ressourcenfokus die Kooperationsbereitschaft der Erziehungsberechtigten erhöht.
  • Langfristige Förderung der emotionalen Intelligenz: Kinder lernen durch das Vorbild der pädagogischen Fachkraft, ihre eigenen Gefühle und die ihrer Mitmenschen besser zu verstehen und zu validieren.
  • Optimierung des Lernklimas: Ein nach den Prinzipien der Positiven Psychologie gestalteter Kindergarten fördert die intrinsische Lernmotivation und die explorative Neugier der Kinder.
  • Professionalisierung des pädagogischen Profils: Die Teilnehmer erwerben eine Zusatzqualifikation in einem zukunftsweisenden Bereich, der die Attraktivität der Einrichtung für Fachkräfte und Eltern gleichermaßen steigert.
  • Vorteile (PROS)
  • Unmittelbare Praxistauglichkeit: Die vermittelten Methoden erfordern oft keine zusätzlichen materiellen Ressourcen und können direkt am nächsten Arbeitstag in den Gruppenalltag integriert werden.
  • Wissenschaftliche Evidenz: Alle Inhalte basieren auf validierten Studien der Glücksforschung und Positiven Psychologie, was die Argumentation gegenüber Trägern und Eltern stärkt.
  • Ganzheitlicher Ansatz: Der Kurs betrachtet nicht nur das Kind, sondern das gesamte Ökosystem inklusive des Wohlbefindens der Fachkraft.
  • Positive Teamdynamik: Die gemeinsame Arbeit an Stärken und positiven Werten fördert den Zusammenhalt und die Kommunikation innerhalb des pädagogischen Teams.
  • Nachteile (CONS)
  • Zeitaufwand für den Kulturwandel: Die tiefgreifende Umstellung von einer korrektiven hin zu einer positiven Grundhaltung erfordert Geduld und kontinuierliche Übung, da schnelle “Quick-Fixes” in der Psychologie selten nachhaltig sind.
Found It Free? Share It Fast!